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Association valaisanne des professionnels des sciences humaines

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Herbstkolloquien
2016

Im Herbst 2016 werden im Wallis vier Kolloquien durchgeführt. Die VGW unterstützt diese Anlässe, welche die Dynamik der Forschung in unserem Kanton und die Integration der Wissenschaftler/innen und der von ihnen repräsentierten Institutionen in die nationale und internationale Forschungslandschaft belegen.

Mit der Durchführung von vier pluridisziplinär ausgerichteten Anlässen erweist sich unser Kanton mehr denn je als lebendige Stätte der wissenschaftlichen Forschung. Die Vereinigung freut sich über diese Dynamik, bietet diese doch die Gelegenheit, ihre angestammten Fachrichtungen Öffentlichkeit, Expertenkreisen und Kooperationspartnern zu präsentieren.

Die Vereinigung nimmt die Initiativen auch zum Anlass, ihre Kontakte mit Forscher/innen und Institutionen inner- und ausserhalb des Kantons Wallis zu intensivieren und einen interdisziplinären Dialog mit den benachbarten Forschungsrichtungen, mit den technischen und exakten Wissenschaften ebenso wie mit den Naturwissenschaften in Gang zu setzen.

Download des Flyers hier.

Château d’eau. L’hydroélectricité dans le contexte alpin. Etat des lieux et perspectives (dt.: Wasserschloss. Die Hydroelektrizität im alpinen Kontext. Bestandesaufnahme und Perspektiven)

HES SO // Valais Wallis – Siders, 9.–10. September 2016

Die Hydroelektrizität gehört quasi zum genetischen Schlüssels des Wallis, birgt aber gleichzeitig ein grosses Konfliktpotenzial. Man denke an den Heimfall der Konzessionen, die Konkurrenz der erneuerbaren Energien, die dritte Rhonekorrektion und das Abschmelzen der Gletscher. Mehr als 40 Referent/innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und verschiedenen Ländern debattieren am von der Vereinigung Dialogue des sciences – Valais organisierten wissenschaftlichen Kongress über das Thema Wasserkraft.

> Weitere Infos unter www.dialogue-sciences-valais.ch     

 

Toujours plus haut, plus vite, plus engagé? Gravir les Alpes du XIXe siècle à nos jours. Pratiques, émotions, imaginaires (dt.: Immer höher und schneller und auch engagierter? Die Eroberung der Alpen vom 19. Jahrhundert bis heute. Praktiken, Emotionen, Vorstellungswelten) – Salvan/Les Marécottes, 22.–24. September 2016

Das internationale Kolloquium versammelt Historiker, Soziologen, Philosophen, Ethnologen und weitere Akteure, die sich der der bewegten Geschichte des Alpinismus widmen. Indem der Anlass kulturelle Implikationen, verschiedene Praktiken, Innovationen, Techniken, Ausprägungen, physische und mentale Anforderungen sowie ökonomische und soziale Fragen thematisiert, wird die Entstehung der anspruchsvollen und faszinierenden Sportart nachgezeichnet.

> Weitere Infos unter www.colloque-salvan.ch

 

Les usages de la terre dans le monde rural. Une question d’altitude? (dt.: Formen der Bodennutzung im ländlichen Raum. Eine Frage der Höhenlage?) – Le Châble, 30. September–1. Oktober 2016

Das Kolloquium widmet sich über die Aufarbeitung verschiedener Themenfelder – vertreten sind etwa der Umgang mit den natürlichen Ressourcen, Umweltbedrohungen, institutionelle Auflagen und der Warenhandel – den über die vermeintlich einzige Variable der Höhenlage hinausführenden Determinanten der Bodennutzung in der ländlichen Schweiz und ihren Nachbarländern bis ins 19. Jahrhundert.

> Weitere Infos unter www.crepa.ch/recherche/colloque-sshr

Organisation et mesure du temps dans les campagnes européennes, du Moyen Age au XXe siècle (dt.: Zeiteinteilung und Zeitmessung im ländlichen Europa vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert) – Universität Lausanne, 20. Oktober 2016 / Les Arsenaux, Sitten, 21. Oktober 2016

Der Faktor Zeit stellt eine entscheidende Komponente sozialer Organisation dar. Die Geschichtswissenschaft hat die Thematik bis anhin fast ausschliesslich unter dem Blickwinkel der städtischen Milieus und gesellschaftlichen Eliten aufgegriffen. Das internationale Kolloquium möchte diesem Forschungsdefizit über die Erarbeitung einer Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Zeit im ländlichen Raum entgegenwirken, standen doch die Land- und Bergregionen den Städten hinsichtlich der Organisation des Arbeitslebens in nichts nach.

> Weitere Infos unter www.vs.ch/web/culture/le-temps